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- Lotto und Lotterie - Geschichte -
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Gespielt
haben die Menschen schon immer, doch die Form des Spiels oder des
Glücksspiels änderten sich im Laufe der Entwicklung. Das Glücksspiel
war in manchen Epochen verpönt, verboten oder galt als Sünde. Jedoch
konnte es nie gänzlich abgeschafft werden. Im 17. Jahrhundert änderte
sich die Auffassung der Herrschenden und Sie entdeckten, dass das Glücksspiel
eine gute Geldeinnahmequelle ist. Die erwirtschafteten Gelder wurden
oftmals für nützliche, öffentliche Projekte eingesetzt.

1. Ziehungstrommel von 5 aus 90
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Das Zahlenlotto in seiner heutigen Form lässt sich auf das
"Lotto di Genova" zurückführen. In Genua wählte man alljährlich
die Ratsherren durch Losentscheid. Es wurden 90 Namen auf
Lose geschrieben. Aus den Losen wurden 5 Namen gezogen. Diese
"gewählten" Herren hatten somit das Glück das politische Geschehen
von Genua zu bestimmen. |
Tüchtige Geschäftsleute kamen auf die Idee, dass man die Wahlen
für Wettgeschäfte benutzen könnten. Sie ersetzten die Namen später
mit Zahlen und die Lotterie 5 aus 90 war geboren.
Kurze Zeit später ging die private Lotterie
in staatliche Aufsicht über. Das Lottofiber griff schnell
auf anderen Staaten über und erlebte europaweit einen Siegeszug.
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Jedoch gab es immer
Kritiker, die dieses Spiel als unmoralisch ansahen. Die
Veranstaltung von derartigen Glücksspielen wurde in der
damaligen Zeit von heftigen Diskussionen begleitet und beeinflusst.
Im 19 Jahrhundert wurde das Lottospiel verboten. Es wurde
den Lottogesellschaften die Schuld gegeben, dass sich viele
Mitspieler in den finanziellen Ruin gestürzt hatten und
die moralische Zerrüttung der Gesellschaft mit an den Glücksspielen
lag.
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Ziehungsgerät
um 1800
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Ziehungsgerät im
18. Jahrhundert
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Im 20 Jahrhundert wurde
das Zahlenlotto wieder populär. Die Stunde Null für die moderne
Zahlenlotterie 6 aus 49 in Deutschland war der 9. Oktober
1955. Auch durch das Fernsehen wurde das Lottospielen vielen
Menschen nähergebracht und jeder hofft auch Heute noch, dass
er es ist, der den großen Lottogewinn erhält. |
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